Wandern im Süden der Lüneburger Heide

Wanderwege & Erlebnispfade

Wandern & spazieren zwischen Wittingen und Gifhorn

Was hat den Dichter Hermann Löns an der Heide so fasziniert? Wer klettert ins Storchennest? Über wie viele Brücken im Moorwald musst du gehen? Wenn Sie mehr über die Region rund um Gifhorn erfahren wollen, nehmen Sie sich Zeit für einen kurzweiligen Spaziergang auf einem Erlebnisweg oder Themenpfad.

Mit Schautafeln und Infostationen am Wegesrand lernt man die Region, ihre Menschen und die Natur näher kennen. Beim Laufen und Lesen allein soll’s nicht bleiben: Brücken zählen, über den Wackelsteg balancieren, im Riesenröhricht verstecken oder picknicken am Mühlenteich machen die Zeit auf den Themenwegen besonders für Kinder zum spannenden Naturerlebnis. Und hinterher ist man immer schlauer - versprochen.

Einfach nur die Landschaft genießen und vom Alltag abschalten? Auf den schönen Rundwanderwegen der Südheide Gifhorn ein Leichtes.

Unterwegs durch Heide, Wiesen, Felder und Wälder entdecken Sie die vielfältige Natur und ein bisschen auch sich selbst auf sanfte Weise. Unterwegs warten Highlights wie das größte Feuchtgebiet der Region, die ehemalige deutsch-deutsche Grenze, ein Erdölfeld. Mit Weglängen von sechs bis 13 Kilometern und nur sanften Steigungen sind die Wanderungen auch für weniger Geübte geeignet.

Zu jedem Wanderweg gibt es Tipps, wo Sie sich bei Kaffee und Torte oder einer warmen Mahlzeit stärken können, sowie einen GPX-Track zum Herunterladen.

Reiseangebot: "Wandertage Südheide Gifhorn"

Wandern in der Heide und im Reich des Fischotters

Streifen Sie drei Tage lang durch Heide und Wald, Wiesen und Felder, durch Flussauen und am Moor entlang. Unterwegs können Sie Moorschnucken und mit viel Glück vielleicht einem Fischotter begegnen. Genießen Sie während einer Wanderpause selbstgebackene Torte im Hofcafé und nach einem anregenden Tag in der Natur regionale Speisen in Ihrem Landgasthaus.
Die Wandertouren sind fünf bis 15 Kilometer lang und auch für weniger Geübte geeignet.

Wanderbroschüre für die Südheide Gifhorn

Wanderwege und Erlebnispfade

In der Wanderbroschüre finden Sie insgesamt 13 teils ausgeschilderte Erlebnispfade und Wanderwege. Die Touren sind zwischen zwei und 15 Kilometern lang und jeweils ausführlich auf einer Doppelseite mit einer Kurzbeschreibung und Rahmendaten wie die Länge der Tour, Start- und Endpunkt sowie Tipps zu Gastronomie und Sehenswürdigkeiten dargestellt. Auf einer Karte wird der jeweilige Wegeverlauf gezeigt. Zusätzlich kann man über einen QR-Code zu jedem Erlebnispfad und Wanderweg GPX-Tracks zum Herunterladen finden sowie mehr Infos zu den Gastro-Tipps.

Die Wanderbroschüre ist kostenfrei in den Tourist-Informationen in Gifhorn und Wittingen erhältlich oder steht hier zum Download bereit.

Naturerlebnis-Rucksäcke

Forscher-Rucksäcke für unsere kleinen Gäste

Rucksack mit Forschermaterialien
© Südheide Gifhorn GmbH

Unsere Naturerlebnis-Rucksäcke sind voller Schätze wie Becherlupe, Keschersieb, Fernglas, Bestimmungskarten und vieles mehr. Damit lassen sich bei einer Wanderung unterwegs Pflanzen, Tiere und ihre Lebensräume erforschen. Besonders spannend für Kinder!

Die Rucksäcke (10 Stück) können kostenfrei ausgeliehen werden in der Touristinformation Wittingen, Lange Str. 29, Tel. 05831 9934900, E-Mail: urlaub@suedheide-gifhorn.de

 

 

Fernwanderwege in der Südheide Gifhorn

Europäischer Fernwanderweg E6 und Fernwanderweg „Grünes Band“

Wer gern mehr als einen längeren Sonntagsspaziergang machen und auf dem Weg ein ganzes Land oder sogar mehrere besuchen möchte, könnte am Fernwandern Gefallen finden. Zwei beliebte Fernwanderwege führen durch die Südheide Gifhorn.

Europäischer Fernwanderweg E6

Der Europäische Fernwanderweg E6 führt von Skandinavien durch mehrere Länder bis nach Südosteuropa und in die Türkei. Er verläuft auch von Nord nach Süd durch die gesamte Südheide Gifhorn. Von Bad Bodenteich in der nördlich gelegenen Heideregion Uelzen wandert man am Elbe-Seitenkanal entlang, bis der Weg Richtung Westen nach Hankensbüttel führt. Hier sind das Otter-Zentrum und das Kloster Isenhagen sehenswerte Gründe, eine Wanderpause einzulegen und zu übernachten.

Danach verläuft der Weg Richtung Süden weiter nach Oerrel, wo das Jagdmuseum Wulff Besucherinnen und Besucher erwartet. Die nächste Station ist der Löns-Stein, zum Gedenken an den berühmten Heidedichter Hermann Löns, nördlich des Heidegebiets „Heiliger Hain“. Von dort führt der Weg direkt durch den Heiligen Hain mit seinen Heideflächen und dem historischen Schafstall sowie an den Heidedörfern Wahrenholz und Wesendorf vorbei, wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Bald danach trifft der Fernwanderweg auf die Ise, überquert sie und führt zum Schlosssee im Norden von Gifhorn.

Dort steht ein Welfenschloss mit Museum und das Internationale Mühlenmuseum lädt zu einem Rundgang mit Mühlen aus aller Welt ein. In der Stadt öffnen zahlreiche Restaurants, Cafés, Hotels und Pensionen ihre Türen.

Am Stadtrand von Gifhorn schlängelt sich der Wanderweg entlang, bis er den nahen Tankumsee erreicht. Hier lockt ein erfrischendes Bad im See oder, wenn Zeit für eine längere Wanderpause ist, das umfangreiche Freizeitangebot und Übernachtungsmöglichkeiten rund um den See. Von hier verläuft der Weg Richtung Fallersleben bei Wolfsburg und von dort weiter nach Süden Richtung Braunschweig.

Unser Tipp!
Der Verlauf des E6 durch den Landkreis Gifhorn ist in unserer Freizeitkarte eingezeichnet. Gerne können Sie diese bestellen oder in unseren Touristinformationen Gifhorn und Wittingen abholen!

Fernwanderweg am Grünen Band

Durch ursprüngliche Natur streifen und Spuren einer teils vergessenen und teils noch sehr lebendigen Vergangenheit entdecken – eine Wanderung auf dem Fernwanderweg „Das Grüne Band“ entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ist eine Zeitreise in deutsche Geschichte zwischen dem südlichsten Punkt in Bad Elster und dem Ostseebad Boltenhagen im Norden.

Ein kleines Stück des geschichtsträchtigen Wanderwegs führt am östlichen Rand der Südheide Gifhorn entlang, aus dem Drömling kommend ins „Doppeldorf“ Böckwitz-Zicherie. Die Grenze teilte damals nicht nur die Häuser und Straßen der zusammengewachsenen Dörfer, sondern auch die Dorfgemeinschaft, die Kultur und ganze Familien mit Stacheldraht, Minen und Zäunen. Das nahe Grenzmuseum mit Ausstellungen und Grenzlehrpfad mit Beobachtungsturm und Grenzanlagen hält die Erinnerung an die Teilung wach.

Weiter führt der Wanderweg nach Brome. Hier lockt die Burg Brome zum Besuch von alten, authentisch eingerichteten Werkstätten in ihren historischen Mauern. Das Burgcafé versüßt die Wanderpause mit Kaffee und Kuchen.

Von Brome geht’s weiter nach Hanum und Haselhorst in Sachsen-Anhalt und von dort nach Waddekath. Westlich vom Dorf stehen ein Grenzmauerrest und ein Ein-Mann-Beobachtungsposten, ein paar Schritte weiter im Wald Richtung Rade stehen weitere Überreste von Grenzanlagen und Infotafeln, die an die Grenze an dieser Stelle erinnern. Von Rade sind es nur gut zwei Kilometer bis in die Schusterstadt Wittingen, wo man übernachten, essen gehen oder Proviant kaufen kann. Der Fernwanderweg führt dann wieder von Rade aus nach Waddekath, von dort nach Norden an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entlang und kurz darauf Richtung Osten durch die Altmark und zum Drawehn.

Unser Tipp!
Das Buch „Grünes Band - Der Norden“ ist zum Preis von 14,95 € im Buchhandel und in unseren Touristinformationen Gifhorn und Wittingen erhältlich. 

Ihr Zuhause im Urlaub

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