Blick auf die blühende Gifhorner Heide

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    Naturlehrpfade und Themenwege

    Grenzlehrpfad, Lichtenstein-Gedenkkreuz

    Der zentrale Standort des Grenzlehrpfades ist das ehemals geteilte Doppeldorf Böckwitz-Zicherie. In Böckwitz und südlich davon wird die deutsch-deutsche Teilung von 1945-1989 durch authentische Grenzanlagen dargestellt. Neben dem noch vorhandenen Original-Beobachtungsturm befindet sich dort im Grenzland auch die Europawiese mit dem Gedenkstein und der Aufschrift "Wir sind ein Europa". Der Europastein wurde am 10. Juni 1990 anlässlich eines Europafestes enthüllt. In Zicherie steht der Gedenkstein zum Tag der Deutschen Einheit mit der Aufschrift "Deutschland ist unteilbar" vom 17. Juni 1958.

    Das Lichtenstein-Denkmal ist vom Beobachtungsturm aus in südlicher Richtung zu erreichen (zwischen Zicherie und Kaiserwinkel). Hier weist ein Mahnmal auf die tragische Ermordung des Journalisten Kurt Lichtenstein hin, der am 12.10.1961 aus Dortmund kam, um für die Westfälische Rundschau einen authentischen Bericht über die Teilung Deutschlands zu verfassen. Als er sich mit Landarbeitern aus der DDR unterhielt, die gerade beim Kartoffelroden waren, wurde Kurt Lichtenstein aufgrund des illegalen Grenzübertrittes an der noch unbefestigten Grenze angeschossen und verstarb im Kreiskrankenhaus Klötze.

    Der Grenzlehrpfad ist etwa 3 km lang. Wahlweise kann "Im Rundling" (Böckwitz) oder am Parkplatz Grenzlehrpfad, Abzweig an der K 85 südlich von Böckwitz, gestartet werden.

    Am Lehrpfad befindet sich das Landwirtschaftliche Museum Böckwitz mit Grenzmuseum.

    NDR-Dokumentation "Die Narbe". Das schwierige Zusammenwachsen von Zicherie und Böckwitz.


    Anschrift

    Grenzlehrpfad, Lichtenstein-Gedenkkreuz
    Im Rundling
    38486 Böckwitz

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