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    Glocken-Palast Gifhorn

    Glocken-Palast Gifhorn

    Hörst du nicht die Glocken? Ding, dang, dong!

    Der Glocken-Palast ist neben dem Mühlenmuseum Gifhorns größte Besucherattraktion. Aber er ist nicht irgendein Museum, er ist Wirkungsstätte und Ausstellungsgebäude von Kunsthandwerkern aus Ost und West, eine Glockengießerei, und ein Denkmal russischer Klosterarchitektur.

    Das Projekt
    Im September 1996 legte Michail Gorbatschow den Grundstein des Gebäudekomplexes und übernahm die Schirmherrschaft. Aber erst 16 Jahre später konnte Horst Wrobel am 8. Mai 2013 den Glocken-Palast eröffnen. Das gesamte Projekt entstand aus rein ideellen Beweggründen, auf öffentliche Unterstützung und Förderung musste, trotz zahlreicher gestellter Anträge und Bittbriefe, verzichtet werden.

    Der Schöpfer
    Der Glocken-Palast ist ein weiteres Großprojekt von Horst Wrobel: Der Designer eröffnete 1980 das Internationale Wind- und Wassermühlen-Museum in Gifhorn. 1993 gründete er das Kulturinstitut „Die Brücke“, in dem russische Kunsthandwerker praktisch ausgebildet werden sollen. Die sponsorenfinanzierte Einrichtung errichtete ab 1996 den Glocken-Palast. Wrobel und seine Mitarbeiter haben den Gebäudekomplex in viel Eigenarbeit selber gebaut: „Die Balken wurden mit dem Stemmeisen vor Ort geschnitzt. Das Haus als solches ist schon ein Kunsthandwerk“, so Wrobel.

    Der Palast
    Das Bauwerk mit einem Innenhof ist quadratisch angeordnet und verfügt über drei Stockwerke. Seine Türme, Kuppeln und die umlaufende Galerie mit Schnitzereien und Verzierungen stehen in der Tradition der russischen Holzbaukunst. Der Bau ist der Art eines orthodoxen Klosters nachempfunden. Die 50 goldenen Kuppeln auf dem Gebäude stehen für 50 Jahre Frieden in Deutschland. Im Zentrum der Anlage steht eine große Gebäudehalle mit meterhohen Rundbogenfenstern, die als Glockengießersaal angelegt ist. Auf dem Dach darüber hängt eine Nachbildung der schwersten Glocke der Welt, der Zarenglocke von 1730. Das Original befindet sich heute auf dem Moskauer Kreml. Über der Glocke thront in 20 Metern Höhe die überlebensgroße Plastik des Heiligen St. Joseph, dem Schutzpatron der Handwerker.

    Gorbatschow, Glockengießerei und Arche
    Den Besucher erwartet im Nordtrakt eine Ausstellung zu Architektur und Baukunst. Ein großer Bereich ist dem Leben und Wirken Michael Gorbatschows gewidmet. Im Südtrakt gibt es ein Modell der Arche Noah zu bestaunen, Horst Wrobel hat es in zweijähriger Handarbeit gebaut. Außerdem gibt es eine Ausstellung zu Albert Schweitzer. In der Glockengießerei kann man viel über dieses alte Handwerk erfahren und beobachten, wie große Geläute hergestellt werden.

    RTL hat dem Glocken-Palast eine ganze Reportage gewidmet.

    Alle Infos zum Glocken-Palast

     

    Ein ausführlicher Spaziergang in und um den Glocken-Palast

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